Bliv indtaster

Projekt
Sønderjyske Arkivalier
Arkivskaber Landsarkivet for Sønderjylland Forskelligt
Arkivserie Mindeblade for faldne
Indhold S
(Alle billeder i serien):
Afventer korrekturlæsning
Fornavne (e) Gustav Friedrich
Efternavn Schirrmeister
Fødselsdato 17-03-1897
Fødested Libra, Kr. Eckartsberga
Stilling/erhverv før krigen Viehhändler
Opholdssted før krigen Kastrup
Høj-, landbrugs- eller andre skoler? Besuch des Gymnasiums bis Obertertia
Indkaldelsesdato 13-03-1916
Hvornår sendt til fronten? 20-09-1916
Såret? Hvor mange gange? nein
Dødssted (fx valplads eller lazaret) Valplads, Er fiel in erster Linie vor Anchy
Dødsårsag durch schlagende [??] Kugel ins Herz
Dødsdato 08-06-1917
Preussisk statsborger? Preusse
Tjenestegrad Am 7 März zum etam. [etatmässiger] Gefreiter, dieses letzer Dienstgrad
Orden og hæderstegn Eisernes Kreuz 2- Klasse
Modersmål Deutch
Var begge forældrene nordslesvigere ? nein
Hvor stammede forældrene fra? Provinz Sachsen
Faderens navn Eduard Friedrich Schirrmeister
Faderens stilling Viehhändler
Faderens fødested Günstedt Kr Weissensee
Hvor boede forældrene ved krigens udbrud? Kastrup b. Gramm Kr. Hadersleben
Havde den faldne søskende? Ja, 5
Antal brødre 3
Antal søstre 2
Er nogle af brødrene med i krigen? Hvor mange? ja, 2
Er nogle af brødre faldne? nein
Deltager den faldnes fader i krigen? nein
Amt Hadersleben
Sogn Lintrup
By eller Kommune Meilby
Se forrige side Ja

Levnedsskildring
Levnedsskildring [del 2 af 4] Mench zum Soldaten wie geschaffen. Schon gern wäre er bei Ausbruch des Krieges dem Rufe seines Kaisers und obersten Kriegsherre, des Vaterland zu schützen gefolgt, doch sein Vater gab ihm damals nicht die Erlaubnis sich freiwillig zu melden da er noch zu jung war und schon 2 Brüder von ihm sich der Fahne stellen mussten, sondern vertröstete ihn immer darauf, dass er noch früh genug seiner Vaterlande seine Dienste anbieten könnte dieses ist ja auch dann bald eingetreten. Seine Vaterlandes liebe hat er kaum 2 Jahr später mit dem Leben bezahlen müsssen. Seine Ausbildungszeit in Weissenburg währte ½ Jahr. Nachdem er noch kurze Zeit zuvor auf Urlaub war, kam er am 20 September 1916 ins Feld und wurde dem Rheinischen Inf Regt 161 zugeteilt hier meldete er sich sofort freiwillig zur Masch. [Maschin] Gewehr. Komp. Zuerst lag er vor Soiffons a. d. Aisen, wie er schreibt, eine ruhige Stellung, die seinem Regiment nach heissen Kämpfen an der Somme als Ruhestellung gegeben war. Hier lag er aber kaum 4 Wochen, als sein Regt. schon zum 3ten Male an die Somme kam, um die Feinde die hier die deutsche Front durchbrechen wollten, abwehren zu helfen. Hier hatte das Regt. 4 schwere Wochen durchzumachen. Aber immer schreib er recht zuversichtlich in diesen Tagen trotzdem er dauernd in grosser Gefahr schwebte. Die wohlverdiente Ruhe blieb aber auch nicht aus. Auf 14 Tage kam nämlich sein Regiment in Ruhe nach Aalst in Belgien, nach welcher Zeit es wieder vor Ostende [??] in Stellung ging. Hier erhielt unser lieber Gefallene denn schwierigen posten eines Melders zu dem er sich sehr gut eignete, wie seine Vorgesetzten in weiser Vorraus hast gesehen hatten. Doch nicht lange blieb das Regt. hier sondern bald kamen sie nach dem schon1915 heissumstrittende Ypern, wo sie 22 Tage in Stellung waren, während welcher Zeit es viele heisse Kämpfe gab. Dieser Zeit folgten wieder 5 Wochen Ruhe in Brügge. Nach diesen schönen Tagen gingen sie wieder mit frischen Kräften und neuen Mut zum 2ten Mal vor Ypern in Stellung. Sie waren aber kaum 10 Tag hier, als sie wieder abgerufen wurden, um ihrem Kammeraden in der grossen Arras offensiven, die damals der Feind unternahm, zu hilfe zukommen bei Kreuz wurden sie eingesetzt. Wie bisher überalt so haben sich auch hier die tapferen 161er wieder

Bilag / Breve
Breve [del 4 af 4] sich nach mehr Lorbeeren zu erwerben, was ja sein Wunsch und Wille war. Gott hatte es anders gewollt. Am Tagen nach seinem Toden wurde er unter militärischen Ehren von seinen Kameraden auf den Heldenfriedhof von Annoeullin beerdigt. Mögen er dort neben seinen Kameraden, die draussen Freud und Leid mit ihm geteilt haben, von seinen heldentaten ausruhen und die ewige Ruhe geniessen. So endete ein junges Menschenleben, das noch zu grossen Hoffnungen berechtigte. Ein grosser Schmerz für die Angehörigen, noch grösser für die Eltern. Doch hier ist kein platz zum klagen. Ersten wir mit Gott, dass sein Blut und das seiner Kameraden, die nun in fremder Erde ruhen, nicht umsonst geflossen ist, sondern für das Wohl ihres geliebten Vaterlandes und ihrer Lieben in der Heimat. Wir rufen ihnen allen ein "Ruhe sanft" in die Ewigkeit nach. Gewidmet von seinen Bruder Eduard Schirrmeister Meilby b. Lintrup