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Projekt
Sønderjyske Arkivalier
Arkivskaber Landsarkivet for Sønderjylland Forskelligt
Arkivserie Mindeblade for faldne
Indhold K
(Alle billeder i serien):
Afventer korrekturlæsning
Fornavne (e) Johannes Heinrich
Efternavn Kock
Fødselsdato 23-02-1896
Fødested Haderslev
Stilling/erhverv før krigen Kontorist
Opholdssted før krigen Haderslev
Gift? Nej
Høj-, landbrugs- eller andre skoler? Landbrugsskole[??]
Indkaldelsesdato 12-04-1915
Hvornår sendt til fronten? 20-08-1915
Såret? Hvor mange gange? Nej
Dødsdato 04-03-1916
Preussisk statsborger? Ja
Modersmål Tysk
Sindelag Tysk
Var begge forældrene nordslesvigere ? Nej
Hvor stammede forældrene fra? Faderen fra Femern, moderen fra Haderslev
Faderens navn Johannes Heinrich Kock
Faderens stilling Kontorchef
Faderens fødested Vitzdorf/Femern
Hvor boede forældrene ved krigens udbrud? Haderslev
Havde den faldne søskende? Ja
Antal brødre 3
Antal søstre 4
Er nogle af brødrene med i krigen? Hvor mange? Ja, 1
Er nogle af brødre faldne? Nej
Sogn Haderslev
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Levnedsskildring
Levnedsskildring werde ich mich wehl erst an die Neue Kost gewöhnen müssen. ---- Montag schicke ich die ersten 20.-M ab und bitte ich davon für kl. Kurts Grab einen Kranz Zu kaufen. ( Kurt war der jüngste Bruder des Verstorbenen). An kl. Kurt denke ich so oft. Wird sein Grab auch gepflegt? Das übrige Geld ist für Papa und mama bestimt. ------ Vom 10.10.15. an die Eltern. Meine Lieben ! Wochenlang ist es mir nicht möglich gewesen an Euch Zu schreiben um mich für alle die schönen Sachen Zu bedanken: Die Tage werden immer kürser und Tag für tag wird, Solange man noch sehen kann, gearbeitet. Morgens um ½ 5 Uhr ist Wecken: gleich danach Frühstück und Abmarsch zum Schanzen usw. Wenn's dunkel wird gehen wir Wieder ins Quartier, wo's aber keine Beleuchtung noch Sitzgelegenheit gibt. Jeder freut sich wenn er seine Ecke zum Schlafen gefunden hat, wo es einigermassen zugfrei ist und nicht durchregenst. Ist die Scheune gross genug, so wird ein kleines Feuer angemaht, damit in die Bude etwas Wärme kommt une vor allen Dingen sorgt jeder, oder vielmehr, wer das Glüch hat, am Feuer Platz Zu bekommen, dafür, seine nassen Kleider trocken Zu kriegen. Stellt Euch dann das Gedränge ver. Besser wird's, wenn wir Wieder in Stellung gehen. Dann werden wir, hoffe ich, in einem Unterstand unterkommen. Meine Feuertaufe erhielt ich am 2.11. welche hauptsächlich in starkem Artilleriefeuer bestand. 31 Stunden hat jeder auf seinem Posten gestanden und im Schnee und regen bis die Ablösung kam ausgeharrt. Beschreiben kann ich das nicht jetzt. Warten wir, bis ich wieder Zu Euch komme. Meine vollständige Ruhe habe ich aber wärend das ganzen Gefechts gewahrt. Kloppe haben die Russen aber bekommen, dafür erhielten wir gestern ein Lob des Divisionskommandeurs. ----" Von jetzt ab werden die Nachrichten unregelmässiger und seltener. Dir Ursache ist hauptsäshlich wohl in dem sehr kalten Winter 1915/16 und den schlechten Postverbindungen mit dem östlichen Kriegsschauplatz zu suchen. Unter dem 25.1.16 schreibt er an seine Eltern: Meine Lieben" Alle schönen Weihnachtspakete mit Wollsachen, Ku.....