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Projekt
Sønderjyske Arkivalier
Arkivskaber Landsarkivet for Sønderjylland Forskelligt
Arkivserie Mindeblade for faldne
Indhold K
(Alle billeder i serien):
Afventer korrekturlæsning
Fornavne (e) Johannes Heinrich
Efternavn Kock
Fødselsdato 23-02-1896
Fødested Haderslev
Stilling/erhverv før krigen Kontorist
Opholdssted før krigen Haderslev
Gift? Nej
Høj-, landbrugs- eller andre skoler? Landbrugsskole[??]
Indkaldelsesdato 12-04-1915
Hvornår sendt til fronten? 20-08-1915
Såret? Hvor mange gange? Nej
Dødsdato 04-03-1916
Preussisk statsborger? Ja
Modersmål Tysk
Sindelag Tysk
Var begge forældrene nordslesvigere ? Nej
Hvor stammede forældrene fra? Faderen fra Femern, moderen fra Haderslev
Faderens navn Johannes Heinrich Kock
Faderens stilling Kontorchef
Faderens fødested Vitzdorf/Femern
Hvor boede forældrene ved krigens udbrud? Haderslev
Havde den faldne søskende? Ja
Antal brødre 3
Antal søstre 4
Er nogle af brødrene med i krigen? Hvor mange? Ja, 1
Er nogle af brødre faldne? Nej
Sogn Haderslev
Se næste side Ja
Se forrige side Ja

Levnedsskildring
Levnedsskildring fortsat.. kroch mich regelrecht darin, gerade, wie es unsere Laubfrösche in unserem Terarium tun. Dagegen war mein Schlafquartier von gestern Nacht ganz miserabel. Wohl oder über mussten wir uns auf eine klate Lehmdiele ohne Stroh oder Heu hinlegen. Geschlafen habe ich garnicht. Läuse spüre ich bis jetzt noch nicht, aber die Flöhe beissen nicht so knapp. ------ " Brief ohne Datum: Heute endlich haben wir einen Tag Ruhe. Wir leben wie die Zigeuner: ziehen von einem Ort zum andern und rasten in Scheunen, die meist von den Bewohnern verlassen sind und auch in solchen, wo der Wind nur so durchpfeift. Es wird hier schon herbstlich, manchmal auch fast ungemütlich. Besonders nachts wirds kalt. Abgekocht wird von jedem selbest. Das ist nun fruchtbar umständlich, besonders, wenns regnet. Wer dann kein Lagerfeuer machen kann, kann suchen, wie er was Zu Essen bekommt. Schlecht sind die Wege in Russland: zumal, da es in der letzten Zeit stark regnet sind die Wege so aufgeweicht, dass man stellenweise bis Zu den Knien in den Matsch hineinsinkt. Augenblichlich liegen wirhinter der Front in Reserve. Wie lange wir hier bleiben, weiss ich nicht. Möglich ist, dass ich von Euch Lieben hier noch Brief oder Nachricht bekommen kann, deshalb schriebt bitte sofort, denn ich sehne mich so sehr von Hause Zu hören. ----" Vom 13.9: an seine kleinen Schwestern Irma und Gerda (letztere am 20. mai 1918 an Starrkramp plötzlich verstorben) : Es ist immer meine grösste Sorge, dass Eure Lieben Eltern ihre Freude an Euch haben. Hier draussen, weit weg von der heimat habe ich recht Gelegenheit darüber nachzudenken, wie sut Mama und Papa immer waren und wie gut wir es alle gehabt haben. Wenn der Liebe Gott es will, so komme ich später auch nach Hause, hoffentlich Zu Weihnacht. .... " Vom 20.9.15 an Seinen Bruder Bruno: Mein lieber Bruno! Gestern Mittag freute ich mich so sehr, dass ich auch mal Zeit bekam, an Dich Zu schreiben: Leider hiess es plötzlich, als ich eben angefangen hatte : Antreten zum Weitermarsch. Da kannst Du sehen, wie wir andrauernd auf dem Sprung stehen müssen und immer gestört werden .....