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Projekt
Sønderjyske Arkivalier
Arkivskaber Landsarkivet for Sønderjylland Forskelligt
Arkivserie Mindeblade for faldne
Indhold K
(Alle billeder i serien):
Afventer korrekturlæsning
Fornavne (e) Johannes Heinrich
Efternavn Kock
Fødselsdato 23-02-1896
Fødested Haderslev
Stilling/erhverv før krigen Kontorist
Opholdssted før krigen Haderslev
Gift? Nej
Høj-, landbrugs- eller andre skoler? Landbrugsskole[??]
Indkaldelsesdato 12-04-1915
Hvornår sendt til fronten? 20-08-1915
Såret? Hvor mange gange? Nej
Dødsdato 04-03-1916
Preussisk statsborger? Ja
Modersmål Tysk
Sindelag Tysk
Var begge forældrene nordslesvigere ? Nej
Hvor stammede forældrene fra? Faderen fra Femern, moderen fra Haderslev
Faderens navn Johannes Heinrich Kock
Faderens stilling Kontorchef
Faderens fødested Vitzdorf/Femern
Hvor boede forældrene ved krigens udbrud? Haderslev
Havde den faldne søskende? Ja
Antal brødre 3
Antal søstre 4
Er nogle af brødrene med i krigen? Hvor mange? Ja, 1
Er nogle af brødre faldne? Nej
Sogn Haderslev
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Levnedsskildring
Levnedsskildring lange vermisstes Bad in der Ostsee nahmen. Heute wird die ganze Kolonne ins Bad geführt, auch ins Kurhaus. Wenn das so beibleibt, dann können wir uns wirklich nicht beklagen, denn die Verpflegung ist auch sehr gut. Augenblicklich sitze ich im Soldaten-und Marine-Heim. Briefpapirer und alles was dazu gehört, erhält man umsonst in der Schreibstube. Lesezimmer ist auch verhanden und dann ja auch Erfrischungsräume mit Veranda nach dem garten Zu. Meine Lieben ! Gleich muss ich weiter nach der Kaserne. Also Antrewten zum Abmarsch ins Bad. Rauchmaterial, besonders meine Pfeife kann ich schlecht entbehren. Vorläufig habe ich aber doch meine Adresse angeben und werde ja auch Nachriechr von Euch erhalten. Nun lebet wohl und, auf Wiedersehen ! Euer Johs. " Zunächst folgt dann ein Brief an seinene Bruder Robert - zur Zeit in engl. Gefangenschaft (Frankreich) - dayiert vom 8/8. 15. Er schildert darin die grossen Strapazen und Entbehrungen, die er auf den entsetzlichen Fussmärschen zur Front erleiden musste, unterwegs in verlassenen und verfallenen Häusern und Scheunen notdürftig Unterkunft suchend. Hierbei erinnert er an die schöne Zeit, die er gemeinschaftlich mit Seinen Brüdern Robert, Walter und Bruno sowie einem Schulkameraden Marx Rower - letzterer erlit infolge Erkrankung an der Front kürzlich den Heldentod - in Wasserslaben bei Victoriabad (Ostsee) verlebte. Er schreibt u.a. "Ich erinnere mich der Nacht in Wassersleben: weisst Du noch wie kalt es war ? Doch das ist garnichts hiergegen. Solange ich fort bin, habe ich kein Bett gesehen noch meine Kleider vom Liebe gehabt: eine ganze Woche haben wir uns nicht gewaschen, weil durch das dreckige Wasser nur Mehr Scmutz aufgetragen wird. Zum Trinken darf nur gekochtes Wasser benutzt werden.------" Es seien noch einige kurze Ausüge aus Seinen Briefen hinzugefrügt, und zwar vom 13. 8. 15: "Nach schweren Marschtagen endlich Wieder ein Ruhetag: Heute Nacht habe ich ganz schön geachlafen, nämlich in einer Tischlerwerkstatt auf einem grossen Heustapel. Ich verkroch