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Projekt
Sønderjyske Arkivalier
Arkivskaber Landsarkivet for Sønderjylland Forskelligt
Arkivserie Mindeblade for faldne
Indhold J
(Alle billeder i serien):
Afventer korrekturlæsning
Fornavne (e) Friedrich Wilhelm
Efternavn Jacobsen
Fødselsdato 20-01-1897
Fødested Wartenberg
Stilling/erhverv før krigen Landmann
Opholdssted før krigen Wartenberg
Gift? ledig
Indkaldelsesdato 20-09-1916
Hvornår sendt til fronten? 29-04-1917
Dødssted (fx valplads eller lazaret) Ja Ailles
Dødsdato 08-05-1917
Preussisk statsborger? Mein Sohn war Preusischer Staatsangehöriger
Tjenestegrad Gemeiner
Modersmål Deutsch
Sindelag Deutsch
Hvor stammede forældrene fra? aus Angeln
Faderens navn Wilhelm Jacobsen
Faderens stilling Landmann, Hofbesitzer,
Faderens fødested geboren in Barg bei Sörup
Hvor boede forældrene ved krigens udbrud? in Wartenberg, gemeinde Ustrup Kreis Hadersleben
Havde den faldne søskende? ja 2
Antal brødre 1
Antal søstre 1
Er nogle af brødrene med i krigen? Hvor mange? nein
Deltager den faldnes fader i krigen? nein
Amt Haderslev
Sogn Vedsted
By eller Kommune Vejbøl
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Levnedsskildring
Levnedsskildring Mein gefallerne Sohn, Friedrich Wilhelm Jacobsen, aus Wartenberg, besuchte von 6 Jahr ab die Volkschule in Willstedt, als er 12 Jahre alt war besuchte er die Realschule in Hadersleben. Er war ein fleisiger Schüler und wolte was lernen, doch als er konfirmiret war und in die Klasse Obertertir? war, da entschloss er sich Landmann Zu werden. Einer Vorfrage meinerseits beim direktor Dr. Möller wie es mit ihm stand in der Shule, wurde mir die Mitteilung, dass es wünschenswert ware wann mein Sohn die Shule länger besuchte. Ich stellte ihm dieses vor, doch er blieb dabei das er landmann werden wollte. Unter Meiner Leitung wurde er dann auch ein tüchtiger fleisiger Landmann, der mir im ersten Krigsjahr, als meine beiden Knechte Soldat werden muste, ein ganz besonderes tüchtiger Helfer war, vom frühen Morgen bis spätem Abend hat er im frühjahr 1915 auf meinem 50 Hektar grosen Besiz allein die Saat bestellt, und mir geklagt das es ihm zu viel wurde. Er verstand besonders gut mit Maschinen umzugehn und machte auch in jeder hinsicht nur Freude. Der Krieg bleib ja bei und wurde er dann auch eingezogen. Am 20 September 1916 stellte er sich in Hadersleben, er wurde zur Garde? ausgesucht und kam zum Keiser Franz Regiment in Berlin. Die Ausbildung ging zimlich Rasch, den am 8 November 1916 wurde er nach Frankreich ei ein Rekrutendepot hinter der Front versetzt. In Frankreich kam er Zu einer Maschinengewehr-Kompagnie und ist sehr sorgfältig ausgebildet worden. Er hat uns denn aftens geschiben, es ging ihm immer gut und hofte bald Urlaub Zu bekommen, doch leider immer Siete III für Friedrich Wilhelm Jacobsen aus Wartenberg. Nachdem wir mehrere Tage auf  Nachricht von unsere Sohn gewartet, bekamen wir 19 mai seine Nachlass sachen zurück, und einen Zettel worauf gefallen stand. Am 20 Mai bekamen wir einen Brief von Seinen Kompagnieführe, der wörtlich folgt. Im Felde den 13. V. 1917 Sehr geerter Herr Jacobsen. Wie Sie wohl bereits aus der Zeitung erfahren haben, ist das Regiment Ihres Sohnes en den letzten Kämpfen an der Aisne beteiligt gewesen. In diesen schweren Tagen haben wir unter andere schmerzlichen Verlusten leider auch Ihren Sohn Friedrich verloren. Am Nachmittag den 8.5.17 trafen ihn mehrere Splitter einer französischer Gewehrgranate in die Brust. Als er an der Verbandstelle eingeliefert wurde, klagte er bereits über grosse Schmerzen. Er ist dann kurz danach gestorben. Erst vor Kurzem wurde er mit andere ausgesuchten Mannschaften zur Maschinengewehr-Kompagnie versetzt. Als treuer, zuverlässiger Soldat gehört er Zu meinen besten Leuten. Die Erwartungen, die wir auf ihn gesetzt haben, hat er im vollsten Mässe erfüllt, und die Kompagnie betrauert in ihm einen lieben Kammeraden und treuer Untergelenen. Instatten Sie mit bitte, Ihnen im Namen des Kompagnie Zu versichern, dass wir den wärmsten Anteil an Ihrem Schmerze nehmenn. Möge Ihnen ein Trost sein, dass Ihr Sohn in treuesten Pflichterfüllung, im Kampf für Vaterland und Heimat den Tod gefunden hat. Wir werden ihm stets ein freundlsichen Andenken bewahren. Beerdigt ist er an der Seite eines Kompagniekammeraden auf einer